PAHNKE//PINC Inspirational Feed

Täglich entstehen neue Ideen. Und das überall auf der Welt. Nicht alle setzen sich durch, nicht alle sind sofort relevant. Aber jede Idee kann ein Funke sein. Für neue Gedanken, für neue Betrachtungsweisen. Für die Lösung von Herausforderungen und das Nutzen von Chancen. In unserem PAHNKE//PINC Inspirational Feed präsentieren wir Innovationen aus den Bereichen Produkt, Packaging, Handel/Vertrieb, Media/Promotion. Und möchten damit Ideen befeuern.
Bleiben Sie neugierig.
Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.algramo.com

#Vertrieb | Handel

MOBILER NACHFÜLLSERVICE GEGEN PLASTIKMÜLL

Das chilenische Start-up Algramo bietet Konsumenten die Möglichkeit, leere Behälter für Waschmittel oder Flüssigseife an mobilen Automaten aufzufüllen. Die Behälter sind auf elektrischen Dreirädern montiert, die durch Santiago fahren. Alternativ finden sie sich in Supermärkten. Die Plastikbehälter sind mit RFID-Tags ausgestattet. Werden sie gescannt, erhalten Kunden mittels eines mit der Verpackung verknüpften Kontos Rabatt auf den folgenden Einkauf. Das schafft Anreiz, die Verpackungen wiederholt zu nutzen. Nach einem Pilotprojekt mit Unilever und einer Investition von Closed Loop Ventures möchte Algramo in die USA expandieren.

Interessant, weil:
Der Verzicht auf Plastikverpackung wird durch die mobile Lösung einfacher und ökonomisch sinnvoll. Darüber hinaus ist die soziale Komponente interessant: einkommensschwache Verbraucher können durch die Algramo-Lösung erstmals Kleinstmengen erwerben. Ein vielfältiger Mix an Vorteilen, der zum nachhaltigeren Konsum führen könnte.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.mirror.co

#Produkt

SPIEGEL BRINGT FITNESSTRAINER NACH HAUSE

Der US-Anbieter von smarten Fitnessspiegeln Mirror hat mit „One-On-One Personal Training“ ein Programm eingeführt, mit dem Besitzer des Spiegels bei ihrem Workout zu Hause von einem Trainer beobachtet und angeleitet werden können. Bisher sah der Nutzer in einem Livestream den Trainer sowie sich selbst, um seine Fitnessübungen korrekt auszuführen. Mithilfe von Zweiwege-Audiokommunikation und einer Videoübertragung können Fitnesstrainer nun den Nutzer sehen und mit personalisierten Tipps aus der Ferne coachen. Das persönliche Trainingsprogramm kann für 40 Dollar gebucht werden. Die Kamera lässt sich mit einem Plastikcover abdecken.

Interessant, weil:
Nachdem die Fit-Tech Companys Zwift (Indoor Cycling/Running) und Peloton (Spinning) bereits in ihren Segmenten Profis und Amateure für sich begeistern konnten, startet Mirror in dem breitenwirksamen Fitness-Segment. Und bietet viel von dem, was sportlich derzeit gefragt ist: Personalisierung, Convenience, Selbstoptimierung.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://ioniqskin.com

#Produkt

MAGNETISCHER SPRÜHKOPF FÜR KOSMETIKA

Das Sprühgerät „IONIQ“ verteilt Hautpflegeprodukte und Sonnenschutz durch Ionen-Technologie besonders gleichmäßig. Die Flüssigkeit wird automatisch über Feldlinien von der Haut angezogen, so dass Tröpfchen die Haut auch bei Wind oder an schwer erreichbaren Stellen wie dem Rücken erreichen. Durch die magnetische Verteilung wird die Entstehung potentiell schädlicher Treibgase verhindert. Auf den Markt kommt der intelligente Applikator IONIQ zusammen mit einer Hautpflegeberater-App und einer Linie an Pflegeprodukten. Er kann einfach auf- und abgeschraubt sowie wiederverwendet werden.

Interessant, weil:
Ein wiederverwendbarer Sprühaufsatz, der ohne Sprühverlust funktioniert. Dadurch wird nur halb so viel Spray verbraucht, wie bei herkömmlichen Produkten. Damit ist IONIQ für Hersteller und bewusst konsumierende Verbraucher gleichermaßen interessant.​ IONIQ kündigte an neben eigenen Produkten auch offen zu sein für Kooperationen mit etablierten Unternehmen wie Nivea oder Neutrogena.​

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://drum.io

#Promotion | Media

MICRO-INFLUENCER FÜR LOKALE GESCHÄFTE

Die Gründer des Online-Kreditgebers Kabbage haben das Start-up Drum gestartet, das kleine Unternehmen mit Influencern verbindet, so genannten Drummers. Unternehmen erstellen Rabatt-Aktionen und andere Angebote auf der Plattform, Drummers bewerben diese Angebote über Social Media und können sich dadurch eine Provision verdienen. Drum soll eine Lücke schließen für kleine Unternehmen, die sich keine eigene Marketingabteilung leisten können, aber ein sichereres Modell suchen als eine digitale Marketingkampagne ohne Konvertierungsgarantie.

Interessant, weil:
Die Drum App könnte bei entsprechender Umsetzung tatsächlich eine Lücke schließen und für Unternehmen und Micro-Influencer Vorteile bieten. Gerade der proaktive Bewerbungsmechanismus für Influencer macht den Kanal für kleinere Unternehmen attraktiver und steigert die Wahrscheinlichkeit individuell passende Partner zu selektieren, die zum Unternehmen und den Produkten passen.

 

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://lifywellness.com

#Produkt

PERSONALISIERTER WELLNESS-TEE

Lify Wellness ist eine auf traditioneller chinesischer Medizin basierende App für Teetrinker, die den Genuss von Heißgetränken zum Wohlfühlritual machen soll. Nutzer absolvieren zunächst ein Quiz, um personalisierte Empfehlungen anhand ihres Lebensstils und ihrer Ziele zu erhalten. Der zur App gehörige smarte Teekocher bereitet dann aus Pods mit speziellen Kräutermischungen in weniger als einer Minute Tees zu, die etwa entgiften oder beruhigen sollen. Die App erinnert auch daran, regelmäßig Tee zu trinken, und soll gemäß traditionellen Heilmethoden die Gesundheit verbessern.

Interessant, weil:
Lify Wellness kombiniert gleich mehrere derzeit viel diskutierte Trend-Themen in einer App. Neben Healthstyle und Achtsamkeits-Aspekten, bietet speziell die Verbindung von App und smartem Teekocher Inspiration für die vielfältigen Möglichkeiten von Konsumentenbindung durch personalisierten Technologie-Einsatz.

Bisherige Inspirationen

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.ryff.co

#Promotion | Media

PERSONALISIERTE WERBUNG IN SPIELFILMEN

Das US-amerikanische Start-up Ryff hat eine Technologie entwickelt, mit der Werbeeinblendungen in Spielfilmen oder Serien personalisiert werden können. Productplacement ist in der Filmbranche Alltag. Mit dem fotorealistischen CGI-Produkt von Ryff können künftig Produkte direkt für eine bestimmte Zielgruppe eingespielt werden, beispielsweise auf lokaler Ebene. Dazu werden mithilfe von Raytracing-Software, die Licht und Schatten in jeder Szene berechnet, Gegenstände identifiziert und digital Objekte in den Film eingefügt. Auch in Computerspielen lässt sich so Productplacement zielgruppengenau einsetzen.

Interessant, weil:
Productplacement 2.0: Die von Ryff entwickelte „Placer“-Technologie hat Potential die Anwendungsmöglichkeiten von Produktplatzierungen auf eine neues Level zu heben.
Speziell eine lokale oder demografische Aussteuerung von Produktplatzierungen könnte die zielgruppengerechte Ansprache der Zuschauer vereinfachen und die Attraktivität solcher Placements auch für kleinere Marken erhöhen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: : https://www.theother.bar

#Produkt

BLOCKCHAIN-SCHOKOLADE UNTERSTÜTZT BAUERN

Die FairChain Foundation hat mit dem UNDP in Ecuador kooperiert und mit „The Other Bar“ Schokoladentafeln hergestellt, deren Verpackung Spenden per Blockchain ermöglicht. Konsumenten, die eine der 20.000 Tafeln erwerben, können per Smartphone einen Code auf der Verpackung scannen und so automatisch einen Blockchain-Token an den Verband der Kakaobauern in Ecuador spenden. Die Geldsumme entspricht einem Viertel der Kosten eines neuen Kakaobaumes, so dass mit vier Scans ein Baum finanziert werden kann. Nutzer können den Code auch scannen, um die nächste Tafel 25 Prozent günstiger zu erhalten.

 

Interessant, weil:
Ein Sozialexperiment, welches ein besseres Verständnis darüber schaffen könnte, wie viele Kunden soziales Engagement wirklich über den eigenen monetären Vorteil stellen.
Interessant ist auch die Verwendung der Blockchain-Technologie: Sie stellt sicher, dass die Spende direkt an die Betroffenen fließt und könnte für Vertrauen beim Konsumenten für die Wirksamkeit des eigenen Handelns sorgen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.prnewswire.com

#Packaging

INTELLIGENTE PRODUKTVERPACKUNG

Der US-amerikanische Anbieter von digitalen Marketinglösungen TPG Rewards hat für Kraft Cheese eine intelligente Verpackung entwickelt, mit der Walmart-Kunden per Smartphone interagieren können. Dafür kommt die sogenannte „TAP Technology“ zum Einsatz, mit deren Hilfe Kunden einfach ihr Smartphone an das Produkt halten können, um Inhalte zur Information und Unterhaltung zu erhalten. Sofern eine Kundin im Laden ist, werden dabei Rezepte mit dem Produkt angezeigt. Zu Hause angekommen, kann sie ein digitales Rubbellos aufrufen und mit etwas Glück sofort 50 US-Dollar gewinnen.

Interessant, weil:
Intelligentes Packaging bietet immer mehr Möglichkeiten für Marken mit ihren Kunden direkt am PoS zu interagieren. Die von TPG Rewards gemeinsam mit Kraft umgesetzte Idee ist hierbei nicht nur die bisher größte Smart Packaging-Kampagne, sondern zeigt ebenfalls einen interessanten exemplarischen Querschnitt der möglichen Einsatzbereiche, die von Zusatzinformationen über Coupons bis hin zu einer direkten Gewinnspielteilnahme gehen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.nestle.co.uk

#Promotion | Media

HANDGEMACHTES KITKAT ZUM PERSONALISIEREN

Der Lebensmittelkonzern Nestlé will es Kunden in Großbritannien ermöglichen, Schokoriegel der Marke KitKat zu personalisieren. In einem Onlineshop sollen sie aus 1500 möglichen Geschmackskombinationen ihre Lieblingsvariante bestellen können. „The KitKat Chocolatory“ wird mit der Eröffnung von Pop-ups in Filialen der Kaufhauskette John Lewis & Partners gefeiert, in denen Kunden vor Ort eigene KitKat-Kreationen zusammenstellen können. Im Onlineshop stehen neben limitierten Editionen auch verschiedene Schokoladensorten und drei Zutaten zur Auswahl, um handgemachte und mit einer persönlichen Widmung versehene KitKat in Auftrag zu geben.

Interessant, weil:
Vom Supermarkt in die Department-Stores: mit der überraschend hochwertigen Personalisierungsaktion betritt die Marke ein neues Segment und könnte insbesondere jüngere Käufer durch ein Premiumprodukt für die Marke begeistern. Der hohe Shareability-Faktor des Produkts sorgt möglicherweise langfristig für Visibilität in Social Media und könnte eine jüngere, tech-affine Kundschaft ansprechen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://newatlas.com/electronics/first-rechargeable-carbon-dioxide-battery/

#Produkt

CO2-NEUTRALE BATTERIE

Forschende der University of Illinois haben den Prototyp einer C02-neutralen Lithium-Kohlendioxid-Batterie getestet, die bis zu 500 Mal wieder aufgeladen werden kann. Lithium-Kohlendioxid-Batterien haben eine Energiedichte, die mehr als siebenmal höher ist als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien. Normalerweise produziert eine Lithium-Kohlendioxid-Batterie beim Entladen Kohlenstoff. Ein neuartiger Katalysator in der Batterie setzt einen Kreislaufprozess für diesen Kohlenstoff in Gang und macht ihren Betrieb CO2-neutral. Durch ihren modularen Aufbau ist außerdem das Recycling effizienter.

Interessant, weil:
Ob Elektroauto oder Kinderspielzeug, von der Entwicklung effizienterer Energielösungen hängt ganz wesentlich die Zukunft des Erdklimas ab. Der hier vorgestellte Prototyp einer neuartigen Lithium-Kohlendioxid-Batterie kann dabei ein erster Schritt in Richtung CO2-neutraler Batterieproduktion sein.
Diese wäre bei entsprechender Marktreife eine interessante Alternative für die mehr und mehr sensibilisierten Endverbraucher.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.baze.com

#Produkt

PERSÖNLICHE NAHRUNSERGÄNZUNG

Das in Berlin ansässige Start-up Baze bietet Bluttests an, die den individuellen Bedarf an Nahrungsergänzungsmitteln feststellen, der dann über ein Pillen-Abo ausgeglichen werden kann. Der Test kann zu Hause durchgeführt werden und benötigt nur einen kleinen Tropfen Blut, das über ein vom MIT hergestelltes Gerät entnommen wird. Die zugehörige App zeigt die individuellen Werte für acht verschiedene Vitamine und andere essenzielle Stoffe an und trackt den Verlauf der Ergebnisse. Dafür muss alle drei Monate ein neuer Test durchgeführt werden. Die monatliche Vitamin-Dosis wird vom Partner Nature’s Way einzeln verpackt und an den Kunden geschickt.

 

Interessant, weil:
Innerhalb des Trends Gesundheit und der Selbstoptimierung gewinnt „personalized food“ immer stärker an Aufmerksamkeit. Besser werdende Trackingmöglichkeiten (bis hin zu DNA-Tests) besitzen das Potential das individuelle Einkaufsverhalten von Verbrauchern grundlegend zu verändern – Herausforderung und Chance zugleich für FMCG-Unternehmen.
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Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: http://freshindex.org

#Handel | Vertrieb

DYNAMISCHES HALTBARKEITSDATUM

Die Metro AG forscht in Kooperation mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg an Alternativen zum Haltbarkeitsdatum. Im Rahmen des Projekts FreshIndex wurde dabei vom Start-up tsenso eine App entwickelt, die für spezifische Produkte ein dynamisches Mindesthaltbarkeitsdatum (DHD) angibt. So befindet sich auf Produkten ein Barcode, der mittels App gescannt werden kann. Ferner muss angegeben werden, wie lange der Transport des Produkts nach Hause dauert und auf welche Temperatur der Kühlschrank eingestellt ist, woraufhin ein DHD berechnet wird, das realistisch angibt, wie lange ein jeweiliges Produkt noch haltbar ist.

Interessant, weil:
Weltweit werden schätzungsweise 1/3 der Lebensmittel weggeworfen. Das dynamische Haltbarkeitsdatum könnte die „best-before“ Angabe sinnvoll ergänzen. Neben dem effektiveren Ressourceneinsatz könnte es gerade für Hersteller schnell verderblicher Waren eine neue Möglichkeit sein Transparenz herzustellen und so Vertrauen aufzubauen bzw. zu stärken.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://carloratti.com

#Promotion | Media

BIOPLASTIK AUS ORANGENSCHALEN

Das italienische Design- und Innovationsbüro Carlo Ratti Associati hat mit dem Energieunternehmen Eni eine Saftpresse entwickelt, die ihre eigenen Becher herstellt. Der Prototyp mit dem Namen „Feel the Peel“ ist etwa drei Meter hoch und verwertet sowohl das Fruchtfleisch als auch die Schale der Früchte. Die Schalen werden getrocknet, zermahlen und mit Polymilchsäure (PLA) gemischt. So entsteht ein Biokunststoff, der von einem in die Maschine integrierten 3D-Drucker zu Bechern verarbeitet wird. Diese Becher enthalten den frisch gepressten Saft und können anschließend recycelt werden.

Interessant, weil:
Die “Feel the Peel” stellt mit ihrem ganzheitlichen Zero Waste-Ansatz einen Gegenentwurf zur aktuellen Diskussion zum übermäßigen Einsatz von Plastikverpackungen dar. Trotz sicher noch zu hoher Produktionskosten für einen flächendeckenden Einsatz, kreiert die aufmerksamkeitsstarke Installation Awareness für Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit der beteiligten Unternehmen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.firstpost.com

#Produkt

TIKTOK CHALLENGE MIT EINKAUFSOPTION

Die Kurzvideo-App TikTok bietet Marken mit dem Feature „Hashtag Challenge Plus“ die Möglichkeit, ihre Produkte auf TikTok zu bewerben und zu verkaufen. Als erstes Unternehmen hat die US-Supermarktkette Kroger die Funktion genutzt und mit dem gesponserten Hashtag #TransformUrDorm und Influencern gemeinsam Nutzer eingeladen, Videos von ihren umgestalteten Studentenzimmern zu posten. Zusätzlich richtete Kroger auf der Landing-Page der Hashtag-Kampagne einen Button ein, der Nutzer zu einer Seite mit Produkten führte, die eingekauft werden konnten, um ihr Studentenleben zu verschönern.

Interessant, weil:
Der gehypte Musically Nachfolger TikTok war mit über 63 Mio. Downloads im August die weltweit beliebteste App. Wieviel Potential die derzeit gelaunchten Werbeformate auf TikTok wirklich bieten, muss sich erst noch beweisen. Kroger gestaltet hier allerdings einen interessanten Case, der zeigt wie sich Influencer Marketing auf der Plattform mit Sales-Integration verbinden lassen könnte.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.rejuvenationtech.com

#Promotion | Media

MEDIKAMENT DREHT LEBENSUHR ZURÜCK

Das US-amerikanische Unternehmen Rejuvenation Technologies arbeitet an einem Ansatz, um den Alterungsprozess bei Menschen umzukehren. Hierzu bedienen sich die Forscher mittels eines speziellen Medikaments an einer Erweiterung der Schutzkappen der DNA, die als Alterungsuhr im menschlichen Körper fungieren und als Telomere bezeichnet werden. Das von den Forschern des Unternehmens entwickelte Medikament erweitert dabei die Telomere. In einem Versuch mit Mäusen führte eine Verabreichung des Medikaments dazu, die Lebensuhr der Mäuse um fünf Jahre zurückzudrehen. Eine klinische Studie an Menschen soll in Kürze starten.

Interessant, weil:
Im Trend-Bereich „age optimization“ wird der Tod als Problem gesehen, das technisch gelöst werden kann. Eine Lebenserwartung von 115 Jahren ist bereits heute denkbar. Rejuvenation will diese Vorstellung sogar noch toppen, indem es das Altern rückgängig macht. Wer braucht da noch einen gesunden Lebensstil und Anti-Aging Mittelchen?

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.juul.co.uk

#Produkt

E-ZIGARETTE MIT KONTROLLFUNKTION

Die E-Zigaretten von Juul gibt es in Großbritannien jetzt auch in der smarten Variante. Sie überwacht die Nutzung und analysiert die Rauchgewohnheiten. Über Bluetooth werden die Daten der Zigarette an eine dazugehörige App übermittelt. Vor Inbetriebnahme müssen Nutzer ein Foto und einen Altersnachweis an das Unternehmen senden. Neben des Trackings kann die smarte Juul auch per App lokalisiert und gesperrt werden.

Interessant, weil:
Die Trackingmöglichkeit gibt dem Konsumenten das Gefühl seinen Konsum steuern zu können. Gerade bei Genussmitteln mit Suchtpotenzial senkt die Kontrollfunktion die Zugangsbarriere, denn sie liefert eine Rechtfertigung, das Produkt verwenden zu können. Bei steigendem Gesundheitsbewusstsein dürfte die Bedeutung solcher Rationalisierungen weiter zunehmen – beispielsweise im Bereich Zucker oder Alkohol.

 

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://allplants.com

#Handel | Vertrieb

GESUNDE ERNÄHRUNG IM BÜRO

In England bietet Allplants, Hersteller pflanzenbasierter Gerichte, seine Produkte aktuell in innovativem Format an. Im Co-Working Space Huckle Tree in London können neun vegane Tiefkühlgerichte der Firma per self-checkout erworben werden. Der Tiefkühler am Arbeitsplatz ist mit einem Tablet verbunden, an dem bezahlt wird und das die Entnahme freischaltet. Alle Gerichte haben einen Einheitspreis von 6,75 Pfund.

Interessant, weil:
Allplants schafft es mit einem sehr speziellen Produktangebot durch den innovativen Vertriebsweg streuverlustarm an seine Zielgruppe zu kommen und gleichzeitig maximale Nähe zur Verzehrsituation herzustellen.
Neuartige Zugänge zu Kunden, die sich stark an den Bedürfnissen orientieren und so höchste Convenience bieten, sind auch in weiteren Kategorien vorstellbar.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://blog.hygh.tech

#Promotion | Media

DEMOKRATISCHE AUSSENWERBUNG

Das Berliner Start-up HYGH hat eine Blockchain-basierte Plattform entwickelt, auf der Anbieter von digitalen Werbedisplays ihr Inventar direkt an Werbetreibende verkaufen können. HYGH funktioniert damit wie Airbnb – nur werden anstatt Wohnungen digitale Outdoor-Bildschirme und Billboards vermittelt. Mit der App des Unternehmens kann potenziell jeder digitale Bildschirm zu einer Werbefläche werden – das Tablett an der Supermarktkasse, der Flatscreen im Schaufenster oder das professionelle Außenwerbedisplay. Werbetreibende können, unabhängig von ihrer Unternehmensgröße und dem Budget, Flächen über die App buchen.

Interessant, weil:
Bisher nicht oder schwer buchbare Inventare werden über die Plattform buchbar. Und das bei entsprechender Verfügbarkeit sogar unmittelbar. Damit hält eine neue Flexibilität Einzug in den Außenwerbemarkt. Zudem steigen die Möglichkeiten für kleinere Werbetreibende.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://metro.co.uk

#Media | Promotion

PUB OHNE ALKOHOL

Laut einer Studie zum Thema Alkoholkonsum will jeder Vierte Brite weniger Alkohol konsumieren. Bei den 16-24-Jährigen gab jeder Dritte an, ganz auf Alkohol zu verzichten.
Passend dazu eröffnete die britische Supermarktkette Sainsbury´s „The Clean Vic“, einen Pub mit 20 verschiedenen alkoholfreien Drinks und Getränken mit einem geringen Alkoholgehalt. Gegen Eintritt von fünf Pfund erhalten Besucher zwei Freigetränke, Snacks und können an Mocktail-Kursen teilnehmen.

Interessant, weil:
„The Clean Vic“ liefert eine schnelle Antwort auf veränderte Konsumentenbedürfnisse. Durch den Verzicht auf Alkohol wird die wachsende Gruppe an alkoholfrei und gesundheitsbewusst lebenden Personen beim Pub-Besuch nicht ausgegrenzt und die weiterhin relevanten Kernversprechen eines Pubs eingelöst: Geselligkeit und Genuss.
Vielleicht kann ein derart zeitgemäßer Zugang zum Kernversprechen auch in anderen Geschäftsmodellen nützlich sein.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: http://foodbusinessnews.net

#Produkt

ZUCKER AUS ERNTEABFÄLLEN

Die kanadische Firma Comet Bio hat eine Technologie entwickelt, mit deren Hilfe Farmer aus unverwertbaren Ernteabfällen (Blätter, Halme etc.) Süßstoff herstellen können. Der Süßstoff kann als Substitut für Zucker eingesetzt werden und ist damit per se für alle Lebensmittelhersteller geeignet. Die Fertigungsanlage ist standardisiert, modular konzipiert und kann daher von Farmern dort aufgebaut werden, wo die Biomasse anfällt.

Interessant, weil:
Ein neuer Ansatz raffinierten Zucker durch eine potenziell bessere Alternative zu ersetzen. Der produzierte Süßstoff ist ressourcensparender und im Vergleich zu konventionellem Zucker soll eine Reduktion der Kalorien um 20 Prozent möglich sein – bei gleichem Geschmack. Somit wäre eine Verbesserung der Nährwerte und Nachhaltigkeit ohne Verzicht möglich.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.thespoon.tech

#Produkt

MILCHEIS AUS DEM LABOR

Das Silicon Valley Start-up Perfect Day launcht Eiscreme aus kuhfreier Milch. Durch Fermentation stellt das Biotec-Unternehmen Proteine her, die genetisch identisch mit klassischen Milchproteinen sind. Dafür entwickelte es genmanipulierte Hefebakterien, die künstliches Kasein und Molke produzieren. Die entstehenden Milchprodukte sind laktosefrei, vegan und ökologischer als durch Viehzucht hergestellte Milch. Nun wird als erstes Produkt eine Eiscreme herausgebracht. Dafür wird die künstliche Milch mit pflanzlichen Fetten und Zucker versehen. Von der chemischen Zusammensetzung und geschmacklich unterscheidet sich das Perfect Day Produkt nicht von klassischem Milcheis.
Perfect Day will in Zukunft insbesondere auch durch die Lieferung an große Lebensmittelhersteller wachsen.

Interessant, weil:
Nachdem in-vitro Fleischprodukte bereits viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten, aber noch in den Kinderschuhen stecken, schafft es Perfect Day im Bereich Milchprodukte mit einem lab-grown Produkt zu erfolgreicher Marktreife. Als „vollwertiges“ Milchprodukt entfällt hier der Verzichts- und Kompromissgedanke: eine Hürde bei Milchersatzprodukten, die aufgrund der pflanzlichen Basis häufig geschmacklich vom Original abweichen. Das Milchausgangsprodukt scheint zudem nochmals ressourcenschonender produzierbar als Milch me-too´s.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.cleanyst.com

#Produkt

HAUSHALTSGERÄT FÜR DIY-SHAMPOO UND MEHR

Das Start-up Cleanyst aus Florida hat ein Gerät auf den Markt gebracht, mit dem sich Verbraucher zu Hause Körperpflegeprodukte, Waschmittel und Reiniger selber herstellen können. Der „Cleanyst“ benötigt dafür lediglich ein spezielles Konzentrat (mit pflanzlicher Basis), die zum Gerät gehörigen wiederverwertbaren Flaschen und Wasser. Kunden können im Herstellungsprozess je nach Vorliebe Duftstoffe hinzufügen, um so Flüssigseifen, Shampoos, Duschgels, Spülmaschinenreiniger und vieles mehr auf persönliche Vorlieben anzupassen. Das Produkt wurde per Crowdfunding finanziert und soll laut Gründern eine Alternative zu fertigverpackten Produkten bieten.

Interessant, weil:
Das Produkt zahlt im Feld „Drogerie“ auf eine neuartige Art und Weise auf die Themen Nachhaltigkeit, Transparenz und DIY ein. Es ist vorstellbar, dass um Lösungen wie den Cleanyst neue Ökosysteme aus Zusatzprodukten und Apps entstehen und so neue Geschäftsfelder für weitere Hersteller geschaffen werden.

 

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.coutouring.com

#Promotion | Media

PERSÖNLICHE SCHOKOLADE AUS DEM DEM
3D-DRUCKER

Die Süßwarenmarke Cadbury hat im Melbourne zum Weltschokoladentag am 07.07. seinen ersten Schokoladen-3D-Drucker präsentiert. Im Kaufhaus Myer Chadstone werden Kunden über einen Kampagnenzeitraum von einem Monat ab sofort dazu eingeladen Schokoladenpralinen per 3D-Druck herzustellen: für sich selber oder als Geschenk für andere. Der Cadbury Dairy Milk 3-D Drucker produziert die Schokolade Schicht für Schicht. Sie lässt sich in verschiedene Formen bringen und mit Buchstaben, Zeichen und Symbolen verzieren.

Interessant, weil:
Auch bei Geschenken ist der Anspruch an Individualisierung gewachsen.
Industrielle Hersteller treten stärker in Konkurrenz mit Manufakturen, deren Produkte häufig mehr Auseinandersetzung mit dem Geschenk und dem Beschenkten zugeschrieben wird.
Das Beispiel von Cadbury ist interessant, weil ein Massenmarkthersteller ein Produkt zur Verfügung stellt, das das derzeit höchstmögliche Maß an technischer Individualisierung nutzt.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.consequenceofsound.com​

#Promotion | Media

HORRORSERIE NUR IM DUNKELN STREAMBAR

Regielegende Steven Spielberg schreibt an einer neuen Horrorserie für Smartphones, die Zuschauer nur ansehen können, wenn es draußen dunkel ist. Die Serie „After Dark“ entsteht aktuell für den neuen Streaminganbieter von Dreamworks namens Quibi, der sich speziell an Smartphone-User richtet. Spielberg hat sich ausdrücklich dafür eingesetzt, dass die Serie nur bei einschüchternder Dunkelheit zu sehen ist. Dafür greift die App auf die ins Smartphone integrierte Uhr zurück und erkennt den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs am jeweiligen Ort. Erst dann kann der Stream gestartet werden.
Ein Countdown zählt bis zu diesem Zeitpunkt herunter. Bei Sonnenaufgang sind die Folgen aus der App dann wieder verschwunden.

Interessant, weil:
In Zeiten permanenter Verfügbarkeit, besonders im Feld der digitalen Inhalte, sollen Nutzer eine künstlich auferlegte Beschränkung akzeptieren. Warum? Die Festlegung eines bestimmten Zeitraums für den Konsum der Serie verspricht einen überproportionalen Nutzen: die Eigenschaften der echten Welt werden genutzt, um die Eigenschaften der künstlichen Welt zu intensivieren.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.reuters.com

#Handel | Vertrieb

STATIONÄRE NUTZUNG VON ONLINE-KUNDENDATEN MÖGLICH

Der Snack-Händler Bestore arbeitete in China als erstes Unternehmen mit dem Datenanalysedienst „A100“ von Alibaba zusammen, um Kunden bei Betreten des Geschäfts per Gesichtserkennung zu identifizieren und sie mit Kundendaten von Online-Einkäufen zu verknüpfen. Das Personal des Stores kann daraufhin mit dem entsprechenden Vorwissen über Präferenzen ganz persönlich auf den einzelnen Kunden eingehen.

Interessant, weil:
Der Anspruch im stationären Handel wächst, auch am PoS streuverlustarm und individuell zu werben. Eine Hürde dabei ist immer die Identifikation des einzelnen Kunden bei zeitgleicher Verknüpfung seines Profils mit bereits vorliegenden Kundendaten. Das Zusammenspiel zwischen dem Datenpool des größten Online-Marktplatzes der Welt Alibaba und der Gesichtserkennung zeigt wie sich dieser Umstand lösen lässt – eine „liberale“ Einstellung der Verbraucher hinsichtlich Datensicherheit und Persönlichkeitsrechten vorausgesetzt.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.publicgoods.com

#Handel | Vertrieb

GROSSE PREISVORTEILE DURCH DIREKTVERTRIEB

Das Unternehmen Public Goods verkauft in den USA ab sofort online ein umfangreiches Trockensortiment am Lebensmitteleinzelhandel vorbei direkt an Konsumenten.
Das Besondere: alle Produkte sind biozertifiziert und kosten im Vergleich zu herkömmlichen Bioläden bis zu 70% weniger. In der Kommunikation scheut Public Goods auch den direkten Vergleich mit Preisführern wie Walmart und Amazon nicht.
Alle Produkte sind der Unternehmensphilosophie nach minimalistisch gestaltet, ästhetisch, umweltverträglich (Verpackungen z. B. aus Zuckerrohr) und von hoher Qualität. Durch die Preisgestaltung möchte Public Goods jedem Kunden den Luxus von einfachen, guten und nachhaltigen Produkten ermöglichen.
Zugang zum Angebot bekommen Kunden durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 59 Dollar.

Interessant, weil:
Vertical Brands könnten zukünftig auch im Bereich FMCG eine größere Rolle spielen. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, das Wachstum von E-Commerce mit den Margen herkömmlicher Marken zu kombinieren.
Vorreiter aus anderen Bereichen wie Casper-Matratzen oder der Kofferhersteller Horizn Studios haben Kunden bewiesen, dass sie in vielen Fällen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten können. Über das Preisargument hinaus bieten sie Convenience und Zeitgeistigkeit. So auch Public Goods, die stark auf dem Trend-Thema “less but better” sitzen.
Spannend ist zudem, wie Public Goods die Abhängigkeit vom Handel und Plattformen umgeht und eine direkte Kundenbeziehung aufbaut. Dies ist auch für Markenartikler interessant, die durch die Eigenmarkenstrategie des Handels und die Macht von Amazon zukünftig Herausforderungen haben könnten ihren Kundenzugang sicherzustellen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.ah.nl

#Handel | Vertrieb

DYNAMISCHE PREISSENKUNGEN IM SUPERMARKT

Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn testet bei den Frischeprodukten „Fisch“ und „Geflügel“ eine computergesteuerte, dynamische Preisreduktion, um abgelaufene Produkte zu vermeiden. Ein Algorithmus überwacht neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum auch das Wetter, den aktuellen Warenbestand, den bisherigen Abverkauf und bezieht andere Sonderangebote in die Preisberechnung mit ein.
Das elektronische Preisschild am Regal kann so den optimalen Preisnachlass ausweisen. Übergeordnetes Ziel ist es, am Ende des Tages keine abgelaufenen Waren mehr im Regal zu haben. Diese wurden bisher am letztmöglichen Verkaufstag pauschal mit einem Preisabschlag von -35% angeboten.

Interessant, weil:
Ein Technologieeinsatz, der ein Revenue Management am PoS in einer neuartigen Tiefe ermöglicht. Neben dem kommunikativ genutzten Aufhänger gegen Lebensmittelverschwendung anzugehen, wird vor allem der Verkauf schnell verderblicher Waren optimiert. Eine Praxis, die möglicherweise auch für nicht verderbliche Lebensmittel angewandt werden kann, um Preise im Supermarkt zukünftig stärker an Angebot und Nachfrage auszurichten.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://dena-taxiad.jp

#Promotion | Media

GEZIELTER WERBEN PER GESICHTSERKENNUNG

Um Werbeanzeigen in Taxen noch gezielter ausspielen zu können, hat das japanische Unternehmen DeNA das System „Premium Taxi Vision“ für Werbetreibende ausgerollt: In den ausgerüsteten Taxen sind die Kopfstützen der Vordersitze mit Screens bestückt, die in Richtung der Passagiere blicken. Integrierte Kameras erkennen die Anzahl der Fahrgäste, das Alter sowie das Geschlecht. Nach Abgleich mit der Datenbank von DeNA werden Werbeanzeigen ausgespielt, die der Demografie der Taxigäste entsprechen.
Wer keine personalisierte Werbung erhalten möchte, kann der Gesichtserkennung vor Fahrtbeginn widersprechen. Die Daten der Gesichtserkennung werden mit Ende der Fahrt wieder gelöscht.

Interessant, weil:
Targeting über Gesichtserkennung ist ein spannendes Zukunftsfeld: zum einen, weil Gesichtserkennung in vielen Werbebereichen eingesetzt werden könnte und zum anderen, weil sich die Gesichtserkennung permanent weiter entwickelt. Die Targeting-Möglichkeiten könnten zukünftig durch weitere Aspekte ergänzt und so noch genauer werden – z. B. ist denkbar, dass die Stimmung oder die körperliche Verfassung ebenfalls berücksichtigt wird.

 

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.getsundaily.com

#Produkt

DROPS SOLLEN SONNENCREME ERSETZEN

Eincremen war gestern. Das amerikanische Start-up Sundots bringt jetzt einen Ganzkörpersonnenschutz in Form von Gummidrops auf den Markt. Diese werden bei oraler Einnahme wirksam und können täglich eingenommen werden. Die Drops sind rein biologisch und sollen dazu beitragen das Hautkrebsrisiko zu verringern, sowie Sonnenschutzschäden der Haut entgegenzuwirken.

Interessant, weil:
Sundots versucht Merkmale von Sonnencreme aus dem Weg zu räumen, die als störend wahrgenommen werden: der Aufwand des Eincremens entfällt, der Sonnenschutz ist ganzheitlich und ein Abfärben auf Textilien unmöglich. Allerdings bezweifeln Experten, dass der Schutz durch Sundots ausreicht, um Sonnencremes abzulösen. Sie sehen Sonnenschutzpillen vielmehr als Ergänzung oder Basisvorsorge im Alltag bei geringer UV-Belastung.
Aber besonders aus übergeordneter Perspektive ist der Weg spannend: zukünftig könnten Produkte, „via Nahrung“ aufgenommen, nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten, sondern die Verzehrenden mit nicht vorhandenen Eigenschaften ausstatten. Dieses „Enhancement“ ist ein mögliches Zukunftsfeld im Bereich Ernährung.

https://www.happiness-brussels.com
Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.happiness-brussels.com​

#Promotion | Media

TELLER RUFEN ZUR HANDY-AUSZEIT AUF

Die Mineralwassermarke Bru macht sich in Belgien dafür stark, dass in Restaurants weniger zum Handy gegriffen wird. Bru ist ein Premium-Mineralwasser und wird in den feinsten Restaurants des Landes ausgeschenkt. Im Bereich „Fine Dining“ geben mittlerweile 69% der Befragten an „foodstagramming“ zu betreiben – also den fertig angerichteten Teller vor dem Verzehr für die Verbreitung auf Instagram zu fotografieren. Das perfekte Foto zu schießen kann dabei mehrere Anläufe lang dauern. Um die foodstagrammer an die Grundidee und Schönheit eines gemeinsamen Restaurantbesuchs zu erinnern, hat Bru sich etwas besonders einfallen lassen: Bru stattete Restaurants mit Tellern aus, in deren Muster versteckte QR-Codes eingearbeitet waren. Gäste, die ihren Teller fotografierten, scannten unwissentlich den Code und bekamen daraufhin eine Push-Nachricht ausgespielt. Sie erinnerte daran, den gemeinsamen Moment mit den Tischgenossen zu genießen und das persönliche Gespräch nicht zu vernachlässigen.

Interessant, weil:
Bru schafft Relevanz und Aufmerksamkeit, indem sich die Marke auf kreative Weise auf ein gesellschaftsrelevantes Thema setzt, das zur Marke passt. Die Zerrissenheit zwischen dem Verlangen nach einer authentischen Erfahrung und dem Verlangen ein tolles Erlebnis mit möglichst vielen Menschen zu teilen, können viele nachvollziehen. Als Getränkebegleitung vieler hochklassiger Restaurantbesuche kann Bru glaubhaft für eine gute Tischkultur einstehen. Der Case wirft allerdings auch die spannende Frage auf, ab wann purpose-driven Marketing als anmaßend empfunden wird und der erhobene Zeigefinger Reaktanz hervorruft.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: http://drinkcove.com

#Packaging

100 % BIOLOGISCH ABBAUBARE FLASCHE

COVE ist eine neuentwickelte Flasche des gleichnamigen amerikanischen Start-Ups, welche aus einem Biopolymer namens PHA besteht. Dieser wird von Bakterien in einem Fermentierungsprozess gebildet. Wenn die Flasche in einem Kompostbehälter, auf einer Mülldeponie oder sogar im Meer landet, wird sie vollständig biologisch abgebaut. Damit unterscheidet sie sich signifikant von anderen Biokunststoffen, die alle fachgerecht recycelt werden müssen.

Interessant, weil:
Laut EU-Plastikstrategie sollen bis 2030 alle Kunststoffverpackungen recycel- oder wiederverwertbar sein. Aber nicht alle Kunststoffe werden den Weg in die Kreislaufwirtschaft finden. Die Innovationsrichtung, die Cove eingeschlagen hat, ist ein möglicher Weg zu einer radikaleren Lösung für die Umwelt – ohne Abstriche bei der Verpackungsleistung zu machen!

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.hy-vee.com

#Handel | Vertrieb

APP VERRINGERT FOOD WASTE IM SUPERMARKT

Die App Flashfood möchte die Verschwendung von Lebensmitteln eindämmen. Ab sofort arbeitet sie mit einigen Filialen der amerikanischen Supermarktkette Hy-Vee zusammen, um den rechtzeitigen Abverkauf verderblicher Lebensmittel zu erleichtern. Dazu laden Mitarbeiter des Marktes Fotos von Produkten in der App hoch, die innerhalb der nächste Tage ablaufen. User können die Produkte direkt in der App zu stark reduzierten Preisen kaufen und später im Supermarkt aus einem speziellen Flashfood-Regal abholen. Die Flashfood-Ware kann nur über den Onlinekauf erworben werden.

Interessant, weil:
Nicht nur die Industrie, sondern auch der Handel sucht nach Lösungen, um nachhaltiger zu werden. Der Flashfood-Ansatz ist interessant, weil er dem Verbraucherwunsch nach mehr Umweltverträglichkeit nachkommt und gleichzeitig Umsätze und Frequenz für den Händler generiert.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.korwater.com

#Produkt

DIE MINERALISIERENDE WASSERFLASCHE

Die neuartige Wasserflasche „KOR Plus“ besitzt einen Kokosnussfilter, der herkömmliches Leitungswasser mit Wasserstoff, Magnesium, Kalium und Kalzium anreichert. Der Filter befindet sich im Deckel der Flasche. Beim Trinkvorgang veredelt der Filter, der seltene Erdmineralien enthält, das aus der Flasche fließende Wasser. Das Wasser aus der „KOR Plus“ soll eine Vielzahl positiver Gesundheitseffekte aufweisen, wie z.B. das Risiko für Schlaganfälle minimieren.

Interessant, weil:
Im Rahmen der aktuellen Diskussion zum Thema Plastik und Trinkwasserqualität steigt der Druck auf die Mineralbrunnen. Die hohen Recyclingquoten und die stark schwankende Leitungswasserqualität am Hahn kommen beim Verbraucher noch nicht an, der Preis- und Conveniencevorteil von Leitungswasser schon. KOR schließt auf der Leistungsebene die Lücke in der Mineralisierung und addiert so ein zeitgemäßes Gesundheitsversprechen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://skarmhjalpen.se

#Promotion | Media

WIFI-NUTZUNG BESTIMMT HOTELPREIS

Der schwedische Versicherer Länsförsäkringar ist bekannt für seine Social Sustainability Maßnahmen. Zuletzt initiierte das Unternehmen ein Hotelzimmer in Göteborg, dass den Gast dafür belohnt, offline zu sein. Loggt er sich gar nicht in das Wifi der „Check Out Suite“ ein, ist die Übernachtung kostenlos. Sobald der Gast das Wifi des Hotels allerdings nutzt, färbt sich die im Zimmer befindliche Smart-Lamp nach und nach rot. Je mehr der Gast online ist, desto teurer wird das Hotel für ihn. Überschreitet der Gast die empfohlene Dosis von einer halben Stunde, zahlt er den vollen Preis für das Zimmer.

Interessant, weil:
Low digital könnte in Zukunft zum Lifestyle werden wie bio, vegan und vintage – Produkte, die eine Rückbesinnung auf den Augenblick ermöglichen (und sei es nur zur Außendarstellung), haben das Potenzial im Zuge von Achtsamkeit und Authentizität mehr und mehr an Popularität zu gewinnen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.huntthewhitecremeegg.com

#Promotion | Media

OSTEREIERSUCHE IN WERBEANZEIGEN ANDERER UNTERNEHMEN

Das Mondelēz-Tochterunternehmen Cadbury schickte britische Konsumenten zu Ostern auf eine ungewöhnliche Jagd nach ihren limitierten weißen Creme Eggs. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl anderer Werbetreibender versteckte Cadbury Abbildungen seiner Creme Eggs in Social Media, OOH- und Print-Anzeigen von Marken wie Heinz, Google, Honda oder Knorr. Wer sie entdeckte, lud ein Foto davon auf der Kampagnenseite hoch. Die Entdecker eines Creme Eggs aus Milchschokolade erhielten einen Voucher für ein Gratis-Ei. Die Finder eines der seltenen weißen Eier konnten sich über einige Creme Eggs freuen und hatten zusätzlich die Chance auf einen Gewinn in Höhe von 10.000 Pfund.

Interessant, weil:
Solche smarten, spielerischen und überraschenden Kooperationen sorgen für Aufmerksamkeit und somit für eine Win-Win Situation für alle beteiligten Werbungtreibende. Gerne mehr davon!

Kontakt:

timo.woitek (at) pahnke.de | +49 (0)40 24 82 12 299
katja.kahlfuss (at) pinc-media.de | +49 (0)40 24 82 12 249