PAHNKE//PINC Inspirational Feed

Täglich entstehen neue Ideen. Und das überall auf der Welt. Nicht alle setzen sich durch, nicht alle sind sofort relevant. Aber jede Idee kann ein Funke sein. Für neue Gedanken, für neue Betrachtungsweisen. Für die Lösung von Herausforderungen und das Nutzen von Chancen. In unserem PAHNKE//PINC Inspirational Feed präsentieren wir Innovationen aus den Bereichen Produkt, Packaging, Handel/Vertrieb, Media/Promotion. Und möchten damit Ideen befeuern.
Bleiben Sie neugierig.
Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.thespoon.tech

#Produkt

MILCHEIS AUS DEM LABOR

Das Silicon Valley Start-up Perfect Day launcht Eiscreme aus kuhfreier Milch. Durch Fermentation stellt das Biotec-Unternehmen Proteine her, die genetisch identisch mit klassischen Milchproteinen sind. Dafür entwickelte es genmanipulierte Hefebakterien, die künstliches Kasein und Molke produzieren. Die entstehenden Milchprodukte sind laktosefrei, vegan und ökologischer als durch Viehzucht hergestellte Milch. Nun wird als erstes Produkt eine Eiscreme herausgebracht. Dafür wird die künstliche Milch mit pflanzlichen Fetten und Zucker versehen. Von der chemischen Zusammensetzung und geschmacklich unterscheidet sich das Perfect Day Produkt nicht von klassischem Milcheis.
Perfect Day will in Zukunft insbesondere auch durch die Lieferung an große Lebensmittelhersteller wachsen.

Interessant, weil:
Nachdem in-vitro Fleischprodukte bereits viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnten, aber noch in den Kinderschuhen stecken, schafft es Perfect Day im Bereich Milchprodukte mit einem lab-grown Produkt zu erfolgreicher Marktreife. Als „vollwertiges“ Milchprodukt entfällt hier der Verzichts- und Kompromissgedanke: eine Hürde bei Milchersatzprodukten, die aufgrund der pflanzlichen Basis häufig geschmacklich vom Original abweichen. Das Milchausgangsprodukt scheint zudem nochmals ressourcenschonender produzierbar als Milch me-too´s.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.coutouring.com

#Promotion | Media

PERSÖNLICHE SCHOKOLADE AUS DEM DEM
3D-DRUCKER

Die Süßwarenmarke Cadbury hat im Melbourne zum Weltschokoladentag am 07.07. seinen ersten Schokoladen-3D-Drucker präsentiert. Im Kaufhaus Myer Chadstone werden Kunden über einen Kampagnenzeitraum von einem Monat ab sofort dazu eingeladen Schokoladenpralinen per 3D-Druck herzustellen: für sich selber oder als Geschenk für andere. Der Cadbury Dairy Milk 3-D Drucker produziert die Schokolade Schicht für Schicht. Sie lässt sich in verschiedene Formen bringen und mit Buchstaben, Zeichen und Symbolen verzieren.

Interessant, weil:
Auch bei Geschenken ist der Anspruch an Individualisierung gewachsen.
Industrielle Hersteller treten stärker in Konkurrenz mit Manufakturen, deren Produkte häufig mehr Auseinandersetzung mit dem Geschenk und dem Beschenkten zugeschrieben wird.
Das Beispiel von Cadbury ist interessant, weil ein Massenmarkthersteller ein Produkt zur Verfügung stellt, das das derzeit höchstmögliche Maß an technischer Individualisierung nutzt.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.cleanyst.com

#Produkt

HAUSHALTSGERÄT FÜR DIY-SHAMPOO UND MEHR

Das Start-up Cleanyst aus Florida hat ein Gerät auf den Markt gebracht, mit dem sich Verbraucher zu Hause Körperpflegeprodukte, Waschmittel und Reiniger selber herstellen können. Der „Cleanyst“ benötigt dafür lediglich ein spezielles Konzentrat (mit pflanzlicher Basis), die zum Gerät gehörigen wiederverwertbaren Flaschen und Wasser. Kunden können im Herstellungsprozess je nach Vorliebe Duftstoffe hinzufügen, um so Flüssigseifen, Shampoos, Duschgels, Spülmaschinenreiniger und vieles mehr auf persönliche Vorlieben anzupassen. Das Produkt wurde per Crowdfunding finanziert und soll laut Gründern eine Alternative zu fertigverpackten Produkten bieten.

Interessant, weil:
Das Produkt zahlt im Feld „Drogerie“ auf eine neuartige Art und Weise auf die Themen Nachhaltigkeit, Transparenz und DIY ein. Es ist vorstellbar, dass um Lösungen wie den Cleanyst neue Ökosysteme aus Zusatzprodukten und Apps entstehen und so neue Geschäftsfelder für weitere Hersteller geschaffen werden.

 

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.reuters.com

#Handel | Vertrieb

STATIONÄRE NUTZUNG VON ONLINE-KUNDENDATEN MÖGLICH

Der Snack-Händler Bestore arbeitete in China als erstes Unternehmen mit dem Datenanalysedienst „A100“ von Alibaba zusammen, um Kunden bei Betreten des Geschäfts per Gesichtserkennung zu identifizieren und sie mit Kundendaten von Online-Einkäufen zu verknüpfen. Das Personal des Stores kann daraufhin mit dem entsprechenden Vorwissen über Präferenzen ganz persönlich auf den einzelnen Kunden eingehen.

Interessant, weil:
Der Anspruch im stationären Handel wächst, auch am PoS streuverlustarm und individuell zu werben. Eine Hürde dabei ist immer die Identifikation des einzelnen Kunden bei zeitgleicher Verknüpfung seines Profils mit bereits vorliegenden Kundendaten. Das Zusammenspiel zwischen dem Datenpool des größten Online-Marktplatzes der Welt Alibaba und der Gesichtserkennung zeigt wie sich dieser Umstand lösen lässt – eine „liberale“ Einstellung der Verbraucher hinsichtlich Datensicherheit und Persönlichkeitsrechten vorausgesetzt.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.consequenceofsound.com​

#Promotion | Media

HORRORSERIE NUR IM DUNKELN STREAMBAR

Regielegende Steven Spielberg schreibt an einer neuen Horrorserie für Smartphones, die Zuschauer nur ansehen können, wenn es draußen dunkel ist. Die Serie „After Dark“ entsteht aktuell für den neuen Streaminganbieter von Dreamworks namens Quibi, der sich speziell an Smartphone-User richtet. Spielberg hat sich ausdrücklich dafür eingesetzt, dass die Serie nur bei einschüchternder Dunkelheit zu sehen ist. Dafür greift die App auf die ins Smartphone integrierte Uhr zurück und erkennt den Zeitpunkt des Sonnenuntergangs am jeweiligen Ort. Erst dann kann der Stream gestartet werden.
Ein Countdown zählt bis zu diesem Zeitpunkt herunter. Bei Sonnenaufgang sind die Folgen aus der App dann wieder verschwunden.

Interessant, weil:
In Zeiten permanenter Verfügbarkeit, besonders im Feld der digitalen Inhalte, sollen Nutzer eine künstlich auferlegte Beschränkung akzeptieren. Warum? Die Festlegung eines bestimmten Zeitraums für den Konsum der Serie verspricht einen überproportionalen Nutzen: die Eigenschaften der echten Welt werden genutzt, um die Eigenschaften der künstlichen Welt zu intensivieren.

Bisherige Inspirationen

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.publicgoods.com

#Handel | Vertrieb

GROSSE PREISVORTEILE DURCH DIREKTVERTRIEB

Das Unternehmen Public Goods verkauft in den USA ab sofort online ein umfangreiches Trockensortiment am Lebensmitteleinzelhandel vorbei direkt an Konsumenten.
Das Besondere: alle Produkte sind biozertifiziert und kosten im Vergleich zu herkömmlichen Bioläden bis zu 70% weniger. In der Kommunikation scheut Public Goods auch den direkten Vergleich mit Preisführern wie Walmart und Amazon nicht.
Alle Produkte sind der Unternehmensphilosophie nach minimalistisch gestaltet, ästhetisch, umweltverträglich (Verpackungen z. B. aus Zuckerrohr) und von hoher Qualität. Durch die Preisgestaltung möchte Public Goods jedem Kunden den Luxus von einfachen, guten und nachhaltigen Produkten ermöglichen.
Zugang zum Angebot bekommen Kunden durch einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 59 Dollar.

Interessant, weil:
Vertical Brands könnten zukünftig auch im Bereich FMCG eine größere Rolle spielen. Sie bieten Unternehmen die Möglichkeit, das Wachstum von E-Commerce mit den Margen herkömmlicher Marken zu kombinieren.
Vorreiter aus anderen Bereichen wie Casper-Matratzen oder der Kofferhersteller Horizn Studios haben Kunden bewiesen, dass sie in vielen Fällen ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bieten können. Über das Preisargument hinaus bieten sie Convenience und Zeitgeistigkeit. So auch Public Goods, die stark auf dem Trend-Thema “less but better” sitzen.
Spannend ist zudem, wie Public Goods die Abhängigkeit vom Handel und Plattformen umgeht und eine direkte Kundenbeziehung aufbaut. Dies ist auch für Markenartikler interessant, die durch die Eigenmarkenstrategie des Handels und die Macht von Amazon zukünftig Herausforderungen haben könnten ihren Kundenzugang sicherzustellen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.ah.nl

#Handel | Vertrieb

DYNAMISCHE PREISSENKUNGEN IM SUPERMARKT

Die niederländische Supermarktkette Albert Heijn testet bei den Frischeprodukten „Fisch“ und „Geflügel“ eine computergesteuerte, dynamische Preisreduktion, um abgelaufene Produkte zu vermeiden. Ein Algorithmus überwacht neben dem Mindesthaltbarkeitsdatum auch das Wetter, den aktuellen Warenbestand, den bisherigen Abverkauf und bezieht andere Sonderangebote in die Preisberechnung mit ein.
Das elektronische Preisschild am Regal kann so den optimalen Preisnachlass ausweisen. Übergeordnetes Ziel ist es, am Ende des Tages keine abgelaufenen Waren mehr im Regal zu haben. Diese wurden bisher am letztmöglichen Verkaufstag pauschal mit einem Preisabschlag von -35% angeboten.

Interessant, weil:
Ein Technologieeinsatz, der ein Revenue Management am PoS in einer neuartigen Tiefe ermöglicht. Neben dem kommunikativ genutzten Aufhänger gegen Lebensmittelverschwendung anzugehen, wird vor allem der Verkauf schnell verderblicher Waren optimiert. Eine Praxis, die möglicherweise auch für nicht verderbliche Lebensmittel angewandt werden kann, um Preise im Supermarkt zukünftig stärker an Angebot und Nachfrage auszurichten.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://dena-taxiad.jp

#Promotion | Media

GEZIELTER WERBEN PER GESICHTSERKENNUNG

Um Werbeanzeigen in Taxen noch gezielter ausspielen zu können, hat das japanische Unternehmen DeNA das System „Premium Taxi Vision“ für Werbetreibende ausgerollt: In den ausgerüsteten Taxen sind die Kopfstützen der Vordersitze mit Screens bestückt, die in Richtung der Passagiere blicken. Integrierte Kameras erkennen die Anzahl der Fahrgäste, das Alter sowie das Geschlecht. Nach Abgleich mit der Datenbank von DeNA werden Werbeanzeigen ausgespielt, die der Demografie der Taxigäste entsprechen.
Wer keine personalisierte Werbung erhalten möchte, kann der Gesichtserkennung vor Fahrtbeginn widersprechen. Die Daten der Gesichtserkennung werden mit Ende der Fahrt wieder gelöscht.

Interessant, weil:
Targeting über Gesichtserkennung ist ein spannendes Zukunftsfeld: zum einen, weil Gesichtserkennung in vielen Werbebereichen eingesetzt werden könnte und zum anderen, weil sich die Gesichtserkennung permanent weiter entwickelt. Die Targeting-Möglichkeiten könnten zukünftig durch weitere Aspekte ergänzt und so noch genauer werden – z. B. ist denkbar, dass die Stimmung oder die körperliche Verfassung ebenfalls berücksichtigt wird.

 

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; ​Bildquelle: https://www.getsundaily.com

#Produkt

DROPS SOLLEN SONNENCREME ERSETZEN

Eincremen war gestern. Das amerikanische Start-up Sundots bringt jetzt einen Ganzkörpersonnenschutz in Form von Gummidrops auf den Markt. Diese werden bei oraler Einnahme wirksam und können täglich eingenommen werden. Die Drops sind rein biologisch und sollen dazu beitragen das Hautkrebsrisiko zu verringern, sowie Sonnenschutzschäden der Haut entgegenzuwirken.

Interessant, weil:
Sundots versucht Merkmale von Sonnencreme aus dem Weg zu räumen, die als störend wahrgenommen werden: der Aufwand des Eincremens entfällt, der Sonnenschutz ist ganzheitlich und ein Abfärben auf Textilien unmöglich. Allerdings bezweifeln Experten, dass der Schutz durch Sundots ausreicht, um Sonnencremes abzulösen. Sie sehen Sonnenschutzpillen vielmehr als Ergänzung oder Basisvorsorge im Alltag bei geringer UV-Belastung.
Aber besonders aus übergeordneter Perspektive ist der Weg spannend: zukünftig könnten Produkte, „via Nahrung“ aufgenommen, nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten, sondern die Verzehrenden mit nicht vorhandenen Eigenschaften ausstatten. Dieses „Enhancement“ ist ein mögliches Zukunftsfeld im Bereich Ernährung.

https://www.happiness-brussels.com
Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.happiness-brussels.com​

#Promotion | Media

TELLER RUFEN ZUR HANDY-AUSZEIT AUF

Die Mineralwassermarke Bru macht sich in Belgien dafür stark, dass in Restaurants weniger zum Handy gegriffen wird. Bru ist ein Premium-Mineralwasser und wird in den feinsten Restaurants des Landes ausgeschenkt. Im Bereich „Fine Dining“ geben mittlerweile 69% der Befragten an „foodstagramming“ zu betreiben – also den fertig angerichteten Teller vor dem Verzehr für die Verbreitung auf Instagram zu fotografieren. Das perfekte Foto zu schießen kann dabei mehrere Anläufe lang dauern. Um die foodstagrammer an die Grundidee und Schönheit eines gemeinsamen Restaurantbesuchs zu erinnern, hat Bru sich etwas besonders einfallen lassen: Bru stattete Restaurants mit Tellern aus, in deren Muster versteckte QR-Codes eingearbeitet waren. Gäste, die ihren Teller fotografierten, scannten unwissentlich den Code und bekamen daraufhin eine Push-Nachricht ausgespielt. Sie erinnerte daran, den gemeinsamen Moment mit den Tischgenossen zu genießen und das persönliche Gespräch nicht zu vernachlässigen.

Interessant, weil:
Bru schafft Relevanz und Aufmerksamkeit, indem sich die Marke auf kreative Weise auf ein gesellschaftsrelevantes Thema setzt, das zur Marke passt. Die Zerrissenheit zwischen dem Verlangen nach einer authentischen Erfahrung und dem Verlangen ein tolles Erlebnis mit möglichst vielen Menschen zu teilen, können viele nachvollziehen. Als Getränkebegleitung vieler hochklassiger Restaurantbesuche kann Bru glaubhaft für eine gute Tischkultur einstehen. Der Case wirft allerdings auch die spannende Frage auf, ab wann purpose-driven Marketing als anmaßend empfunden wird und der erhobene Zeigefinger Reaktanz hervorruft.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: http://drinkcove.com

#Packaging

100 % BIOLOGISCH ABBAUBARE FLASCHE

COVE ist eine neuentwickelte Flasche des gleichnamigen amerikanischen Start-Ups, welche aus einem Biopolymer namens PHA besteht. Dieser wird von Bakterien in einem Fermentierungsprozess gebildet. Wenn die Flasche in einem Kompostbehälter, auf einer Mülldeponie oder sogar im Meer landet, wird sie vollständig biologisch abgebaut. Damit unterscheidet sie sich signifikant von anderen Biokunststoffen, die alle fachgerecht recycelt werden müssen.

Interessant, weil:
Laut EU-Plastikstrategie sollen bis 2030 alle Kunststoffverpackungen recycel- oder wiederverwertbar sein. Aber nicht alle Kunststoffe werden den Weg in die Kreislaufwirtschaft finden. Die Innovationsrichtung, die Cove eingeschlagen hat, ist ein möglicher Weg zu einer radikaleren Lösung für die Umwelt – ohne Abstriche bei der Verpackungsleistung zu machen!

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.hy-vee.com

#Handel | Vertrieb

APP VERRINGERT FOOD WASTE IM SUPERMARKT

Die App Flashfood möchte die Verschwendung von Lebensmitteln eindämmen. Ab sofort arbeitet sie mit einigen Filialen der amerikanischen Supermarktkette Hy-Vee zusammen, um den rechtzeitigen Abverkauf verderblicher Lebensmittel zu erleichtern. Dazu laden Mitarbeiter des Marktes Fotos von Produkten in der App hoch, die innerhalb der nächste Tage ablaufen. User können die Produkte direkt in der App zu stark reduzierten Preisen kaufen und später im Supermarkt aus einem speziellen Flashfood-Regal abholen. Die Flashfood-Ware kann nur über den Onlinekauf erworben werden.

Interessant, weil:
Nicht nur die Industrie, sondern auch der Handel sucht nach Lösungen, um nachhaltiger zu werden. Der Flashfood-Ansatz ist interessant, weil er dem Verbraucherwunsch nach mehr Umweltverträglichkeit nachkommt und gleichzeitig Umsätze und Frequenz für den Händler generiert.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.korwater.com

#Produkt

DIE MINERALISIERENDE WASSERFLASCHE

Die neuartige Wasserflasche „KOR Plus“ besitzt einen Kokosnussfilter, der herkömmliches Leitungswasser mit Wasserstoff, Magnesium, Kalium und Kalzium anreichert. Der Filter befindet sich im Deckel der Flasche. Beim Trinkvorgang veredelt der Filter, der seltene Erdmineralien enthält, das aus der Flasche fließende Wasser. Das Wasser aus der „KOR Plus“ soll eine Vielzahl positiver Gesundheitseffekte aufweisen, wie z.B. das Risiko für Schlaganfälle minimieren.

Interessant, weil:
Im Rahmen der aktuellen Diskussion zum Thema Plastik und Trinkwasserqualität steigt der Druck auf die Mineralbrunnen. Die hohen Recyclingquoten und die stark schwankende Leitungswasserqualität am Hahn kommen beim Verbraucher noch nicht an, der Preis- und Conveniencevorteil von Leitungswasser schon. KOR schließt auf der Leistungsebene die Lücke in der Mineralisierung und addiert so ein zeitgemäßes Gesundheitsversprechen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://skarmhjalpen.se

#Promotion | Media

WIFI-NUTZUNG BESTIMMT HOTELPREIS

Der schwedische Versicherer Länsförsäkringar ist bekannt für seine Social Sustainability Maßnahmen. Zuletzt initiierte das Unternehmen ein Hotelzimmer in Göteborg, dass den Gast dafür belohnt, offline zu sein. Loggt er sich gar nicht in das Wifi der „Check Out Suite“ ein, ist die Übernachtung kostenlos. Sobald der Gast das Wifi des Hotels allerdings nutzt, färbt sich die im Zimmer befindliche Smart-Lamp nach und nach rot. Je mehr der Gast online ist, desto teurer wird das Hotel für ihn. Überschreitet der Gast die empfohlene Dosis von einer halben Stunde, zahlt er den vollen Preis für das Zimmer.

Interessant, weil:
Low digital könnte in Zukunft zum Lifestyle werden wie bio, vegan und vintage – Produkte, die eine Rückbesinnung auf den Augenblick ermöglichen (und sei es nur zur Außendarstellung), haben das Potenzial im Zuge von Achtsamkeit und Authentizität mehr und mehr an Popularität zu gewinnen.

Quelle: TRENDONE Trendexplorer; Bildquelle: https://www.huntthewhitecremeegg.com

#Promotion | Media

OSTEREIERSUCHE IN WERBEANZEIGEN ANDERER UNTERNEHMEN

Das Mondelēz-Tochterunternehmen Cadbury schickte britische Konsumenten zu Ostern auf eine ungewöhnliche Jagd nach ihren limitierten weißen Creme Eggs. In Zusammenarbeit mit einer Vielzahl anderer Werbetreibender versteckte Cadbury Abbildungen seiner Creme Eggs in Social Media, OOH- und Print-Anzeigen von Marken wie Heinz, Google, Honda oder Knorr. Wer sie entdeckte, lud ein Foto davon auf der Kampagnenseite hoch. Die Entdecker eines Creme Eggs aus Milchschokolade erhielten einen Voucher für ein Gratis-Ei. Die Finder eines der seltenen weißen Eier konnten sich über einige Creme Eggs freuen und hatten zusätzlich die Chance auf einen Gewinn in Höhe von 10.000 Pfund.

Interessant, weil:
Solche smarten, spielerischen und überraschenden Kooperationen sorgen für Aufmerksamkeit und somit für eine Win-Win Situation für alle beteiligten Werbungtreibende. Gerne mehr davon!

Kontakt:

timo.woitek (at) pahnke.de | +49 (0)40 24 82 12 299
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